Die Tragödie
des Rauchens
Jeder Raucher hat schon die Erfahrung gemacht, dass er in bestimmten Situationen oder beim Anblick bestimmter Gegenstände ein starkes Rauchverlangen verspürt. Die Psychologen nennen diese Situationen und diese Gegenstände positive Verstärker , die den Menschen zu einem bestimmten Verhalten (hier zum Rauchen) verleiten. Negative Verstärker hingegen halten den Raucher vom Rauchen ab. Die Tragödie des Rauchens und der Abhängigkeit ist, dass bestimmte positive Verstärker (Geschmack, Genuss, Entspannung) sofort eintreten und somit direkt und meist unbewusst mit dem Rauchen verbunden werden. Die negativen Verstärker dagegen (chronischer Husten, gefährliche Krankheiten) liegen meistens in einer noch abgelegenen Zukunft. Als positive Verstärker gelten u. a. die Schachtel Zigaretten oder das Feuerzeug. Ihr einziger Anblick kann unter Umständen die Rauchlust wecken. Es gibt Erkenntnisse, dass insbesondere Frauen für diese Art von Auslösern besonders empfänglich sind. Ein wirkungsvoller Ratschlag für Raucher , die mit dem Rauchen aufhören wollen ist deshalb: Nach dem Rauchstopp alle Zigarettenschachteln, Feuerzeuge und Aschenbecher wegwerfen! Jeder Mensch verfügt über persönliche positive und negative Verstärker. Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, sollten herausfinden wo, wann und mit wem das Rauchverlangen steigt. Hierfür hilft eine Liste der Orte und Situationen , die Sie während den ersten Wochen nach dem Rauchstopp vermeiden sollten.
Man kann zusätzlich auch eine Liste aufstellen für die Orte und Situationen, die die neue
Lust am rauchfreien Leben
„positiv“ belegen. Dies sind z.B. sportliche Aktivitäten, lesen, gute Unterhaltung...
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